Das Moulagenmuseum der Universität Zürich

Moulagen Nr. 347 – 349 (Lotte volger, 1925): Primelekzem, Selbstversuch von Professor Bruno Bloch, Auslösung von kontaktallergischen Ekzemen mit Extrakt der Becherprimel.

Im modern eingerichteten undefinedMuseum sind gegen 600 der über 1800 in Zürich hergestellten Moulagen in ausgestellt. Die dreidimensionalen Nachbildungen von erkrankten Körperteilen zeigen faszinierend echt aussehende Befunde in Originalgrösse.

Im öffentlich zugänglichen Museum können Moulagen zu heutigen und historischen Krankheitsbildern der Haut studiert werden.

Zu den Zürcher Besonderheiten gehören auch Moulagen aus der Chirurgischen Klinik, welche Probleme und Forschungsergebnisse aus den 1920er Jahren dokumentieren. Eine weitere Attraktion sind dermatologische Moulagen, die nicht für die Lehre, sondern zur Dokumentation dermatologischer Forschung hergestellt wurden. Diese zeigen Selbstversuche, Tierversuche und Versuche an Probanden und Patienten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Dank der hervorragenden Qualität der Moulagen dient die nach dem Lernzielkatalog für das Studium der Medizin geordnete Dauerausstellung den Studierenden heute wieder als Lehrsammlung.  Die Bedeutung der historischen Wachsobjekte als visuelle Medien im Unterricht, als Forschungsdokumente und für die medizinische Aufklärung in der breiten Öffentlichkeit ist Gegenstand medizinhistorischer Forschung und Lehre an der undefinedUniversität Zürich.

Wechselnde Sonderausstellungen zu Themen aus der Medizin und Geschichte ermöglichen die Ausstellung dynamisch zu gestalten und die Vielseitigkeit der Moulagen aufzuzeigen.
Zürcher Moulagen werden regelmässig als Leihgaben in auswärtigen Ausstellungen oder in Sonderausstellungen anderer Museen gezeigt.      

Michael Geiges

Kontakt

Navena Widulin
Medizinische Präparatorin
t: +49 30 450 536 096

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