Blick in die Vitrine des Moulagenmuseums Zürich, Foto: Navena Widulin
Blick in die Vitrine des Moulagenmuseums Zürich, Foto: Navena Widulin

Moulagensammlungen in Griechenland

Sie befinden sich hier:

Athen

Die Moulagensammlung des Andreas-Sygros-Hospitals Athen

Leishmaniasis cutanea tropica, 1920, Moleur: K. Mitropoulos (Foto: Penny Emmanouil, 2009)

Auf einen Blick: Die Moulagensammlung des Andreas-Sygros-Hospitals in Athen als PDF-Datei

Hinweis auf Katalog zur Sammlung

Das Andreas-Sygros-Krankenhaus in Athen wurde am 4. Januar 1910 als erstes auf Haut- und Geschlechtskrankheiten spezialisiertes Krankenhaus in Europa gegründet. 1912 wurde im Andreas-Sygros-Krankenhaus ein Moulagenmuseum nach dem Vorbild des Pariser Hôpital Saint-Louis eingerichtet. Die Wachsmoulagen im Andreas-Sygros-Krankenhaus wurden bis 1954, d.h. über fast drei Generationen als Lehrmittel verwendet. Der erste Schöpfer der Wachsmoulagen, Prof. G. Photinos, studierte von 1902 bis 1905 bis Paris. Obwohl er den Mouleur Jules Baretta um Unterricht bat, weigerte sich dieser, sein Können weiterzureichen. Photinos setzte in Berlin seine Ausbildung fort. Mit der Unterstützung von Prof. Lassar wurde er vom Mouleur der Universitätsklinik, dem Bildhauer Heinrich Kasten, in die Moulagetechnik eingeweiht. Das Moulagenmuseum im Andreas-Sygros-Krankenhaus umfasst 1660 Moulagen, die Haut- und Geschlechtskrankheiten darstellen. Die Moulagen wurden zunächst von Prof. Photinos und später von speziell ausgebildeten Handwerkern geschaffen. Als wichtiges Kulturerbe, nicht nur für Dermatologen, sondern für alle Ärzte, bedarf die Sammlung besonderer Sorgfalt zu ihrer Erhaltung. Leider sind viele unserer Moulagen bereits durch Sommerhitze und Luftverschmutzung zerstört worden. Wachsmoulagen veranschaulichen die Wissenschaft der hautmedizinischen Visualisierung und stellen gleichzeitig einen Berührungspunkt zwischen Wissenschaft und Kunst dar.

Die Moulagensammlung der Instituts für Rechtsmedizin Athen

Moulagenvitrine im Kriminalmuseum der Rechtsmedizin der Universität Athen (Foto: Navena Widulin)

The Criminology Museum belongs to and functions in the grounds of the Medical School of the National and Kapodistrian University of Athens. It is a unique museum of its kind in Greece, which illustrates history of crime by presenting some of the most notorious crimes that took place during 19th and early 20th centuries. The Museum was founded in 1932 by Professor Ioannis Georgiadis (1874-1960), although the gathering of various criminalistic evidence had begun some years ago. The Museum is a non-profit institution that provides a valuable source of teaching reference for medical, law and police academy students, while also acting as a dynamic study and teaching space. The Museum’s collections present a rich source of data for researchers in forensic medicine and toxicology, and other forensic sciences, and also areas of sociology that focuses on the study of crimes and their causes, effects, and social impact. Quelle

Publikation zur Digitalisierung der Sammlung des "Criminology Museum"